Kosmetikerin

Es ist machbar Kosmetikerin in Deutschland zu werden. Die Ausbildung zur Kosmetikerin ist grundsätzlich für jeden zugänglich, allerdings gibt es hier zwei Modelle. Das normale staatliche Modell, also Berufsschule und Betrieb sowie ein privates, wo man vor allem in der Schule ist, dafür zahlt aber und auch nur ein Jahr dort verbringt. Die normale Ausbildung zur Kosmetikerin dauert in der Regel mit drei Jahren deutlich länger.

 

Der Arbeitsalltag ist durch den Umgang mit Menschen geprägt, sodass man nicht scheu sein sollte. Vor allem da man diese Menschen auch aktiv anfassen muss und durchaus nicht nur mit hübschen oder jungen Menschen zu tun haben wird. Neben dem Klassikern wie schminken, Pediküre und Maniküre gehört es vor allem zur Aufgabe einer Kosmetikerin dem Kunden das Gefühl zu geben schön zu sein. Man sollte dementsprechend auch extrovertiert veranlagt sein.

 

Die Vergütung einer Kosmetikerin ist in der Regel unterdurchschnittlich. Durch Zertifikate und Zusatzausbildungen, kann man diese jedoch natürlich auch steigern.

 

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Fachkräftemangel in Deutschland

Derzeit liest man es wieder immer häufiger in den deutschen Medien. Es fehlt uns an Fachkräften und an junge Leute die bereit sind eine Ausbildung anzutreten. Doch was bedeutet das für unsere Gesellschaft überhaupt? Wie wird sich das auf uns auswirken? Gibt es bald keine Köche und Metzger mehr?

Der aktuelle Stand in Deutschland

Dank des starken Exportes, der robusten Binnennachfrage und einigen klugen politischen Entscheidungen konnte die deutsche Volkswirtschaft die Finanzkrise nach 2009 relativ schnell und unbeschadet hinter sich lassen und wächst seitdem jedes Jahr merkbar an. Obwohl wir von Wachstumsraten Chinas weit entfernt sind, was klar ist angesichts der Ausgangsbasis unserer BIP, hilft dieses Wachstum die Arbeitslosenzahlen deutlich zu senken. Verbunden mit sinkenden Geburten pro Frau und damit weniger Erwerbstätigen führte dies zu einem Mangel an Arbeitskräften am deutschen Arbeitsmarkt.

 

Die Folgen in den Ausbildungsberufen

Vor allem viele klassische Ausbildungsberufe wie Koch, Tischler und Metzger leiden unter der aktuellen Situation. Besonders merken kann man diesen Mangel in ländlichen Gebieten z. B. in Bayern oder Baden-Würtemberg, wo jetzt schon zahlreiche Stellen unbesetzt bleiben. Die Folgen? Bisher gering, bis gar nicht merkbar. Eine Ausbildung dauert etwa drei Jahr, daher wirken sich die fehlenden neuen Azubis erst in drei Jahren aus. Momentan ist auch die Generation der Babyboomer noch am Arbeitsmarkt aktiv, dazu kommen immer mehr Einwanderer die die Lücken ausfüllen können. Doch es wird nicht lange dauern, bis man zumindest in ländlichen Gebieten die Folgen merken wird. Gehälter für die manche Berufsgruppen werden steigern und es wird dennoch nicht genug geeignete Fachkräfte geben.

 

Neben den Problemen bei den Ausbildungsberufen fehlt es uns in Deutschland auch noch vor allem bei Ingenieuren. Technisch geprägte Akademiker werden von der wachsenden deutschen Industrie händeringend gesucht und haben ausgezeichnete Jobchancen, was natürlich auch im Gehalt merkbar ist.

 

Fazit

Die jetzige Situation hat vor allem Vorteile für alle Jobsuchende, die bereit sind sich in einen harten Job voll reinzuknien und dort alles zu geben. Auch wenn sie vielleicht nicht alle Anforderungen eines Arbeitsplatzes erfüllen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Arbeitgeber darüber hinweg sehen und jedem motivierten Arbeitssuchenden eine Chance geben. Die Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft ist momentan noch gering, wird sich aber immer deutlicher auswirken. Die Immigranten werden hier den Effekt abmindern, es bleibt aber abzuwarten, wie sich dieser Mangel weiter entwickelt.